Dumme Technik, oder: Die Deutsche Telekom
Shop eMails kommen nicht an?
Gelegentlich erreichen uns Nachrichten von Kunden, die beschreiben, dass eMails vom Shop nicht ankommen. Auch nicht im SPAM-Ordner im eMail-Client und/oder Webmailer. Das ist besonders misslich, weil der «Login» in Ihren Kundenbereich in diesem Shop nicht über Benutzername und Passwort erfolgt, sondern das Anfordern einer «Login-eMail». Und wenn die dann gar nicht erst ankommt …
Verstärkt tritt das im Moment bei eMail-Adressen auf, die von der Deutschen Telekom gehostet werden. Typischerweise also solche mit …@t-online.de
Wir selbst hatten mit der Deutschen Telekom als eMail-Provider testweise genutzter eMail-Adressen schon unseren «Spass»: Problem ist, dass unser Shop, der bei IONOS/1&1 gehostet, technisch aber von Ecwid/Lightspeed betrieben wird, die meisten eMails über eine generische Absenderadresse namens no-reply@shopsettings.com verschickt und einige über die Shop-eigene Adresse shop@kistenschieber.eu.
Zuviele eMails überfordern aber offenbar die intellektuellen Kapazitäten der Deutschen Telekom. Jedenfalls diejenigen Kapazitäten, die SPAM von sinnvollen eMails unterscheiden können. Also beschwert sich die Deutsche Telekom (automatisiert) beim für die Absenderadresse verantwortlichen eMail-Provider, hier Ecwid/Lightspeed/Postmark und/oder IONOS/1&1. Diese und/oder die Telekom setzen die Adresse dann automatisiert auf eine Blacklist, sodass die eMails nicht mehr zugestellt werden können. Und es ist ja jetzt nicht so, als dass dieser Shop dutzende eMails auf einmal an dieselbe Empfängeradresse verschickt …
Die lakonische Antwort der Deutschen Telekom: Man könne ja dieses Mail-Dingsbumsschlachmichtot-Optionspaket »für nur 2,95€ im Monat« dazubuchen, mit dem liessen sich neben eigenen Black- auch sog. Whitelists, also quasi Positiv-Listen erstellen. Und nur auf diese Weise lasse sich das in Zukunft sicherstellen …
… so macht man aus eigener Unfähigkeit auch noch Umsatz (und praktisch Reingewinn).
Schaut der geneigte Telekom-Kunde dagegen in seinen SPAM-Ordner, sieht er bisweilen haufenweise eMails, die die Telekom nicht zuverlässig zurückhält. Ja oft genug sogar noch im normalen Post-Eingang präsentiert. Kafkaesk!
Wir sind aktuell sowohl mit IONOS/1&1 als auch (ansatzweise) mit der Deutschen Telekom im Benehmen, wie sich solches Fehlverhalten zuverlässig abstellen lässt. Und das ohne dem magentafarbenem Riesen noch extra Geld in den Schlund zu werfen. Zumal die Funktionsfähigkeit der Whitelists bei dieser kostenpflichtigen Option der angesichts verschiedener im Netz lesbarer Erfahrungsberichte leider auch zumindest einmal zweifelhaft ist. (Kaufen Sie sich für das Geld lieber ein schönes Sattelanhängermodell mehr pro Jahr! ;-)
Im Prinzip kann man das auch als Nötigung seitens der Telekom verstehen: Kaufst du, Telekom-Kunde, nicht unsere superduper eMail-Option, werden wir dir eMails, die unsere achsotollen Systeme als «unerwünscht» identifizieren, nicht nur nicht zustellen. Sondern wir den Absender dieser eMails auch noch dazu bringen, deine eigene Adresse dort auf eine Art Blacklist zu setzen (automatisierte Verfahren im Sinne «sauberen» eMail-Versands), sodass er dir erst gar keine eMails mehr rausschickt.
Alternativ können wir Kunden mit Telekom /@t-online.de eMail-Adresse nur raten, selbst beim Telekom-Support vorstellig zu werden. Oder gleich auf einen anderen, weniger unzuverlässigen eMail-Provider umstellen.
Bis das Problem gelöst ist, können Sie uns für eine Übersicht Ihrer bestehenden Orders sehr gerne eine eMail schreiben.
Stand 12.5.2026: Unser Shop-Hoster (IONOS) ist in der Sache erstmal 14 Tage untätig dagesessen und hat in der Nase gebohrt. Sprich: Nichts passiert ;-( – Während die Telekomiker auf die technischen Rückmeldungen an den Absender verweisen. Und man sich selbst, also die Deutsche Telekom, nicht an die RFC-Standards, auf denen das Internet aufgebaut ist, hält. Genauso wie man die div. eMail-Sicherungsmechanismen (Stichworte SPF, DKIM und damit DMARC) einfach mal defacto ignoriert. Weil man diese ja für kompromittierbar hält und lieber seinen eigenen Hokuspokus veranstaltet. Der nur leider ziemliche Grütze ist. (Wie «gut» der funktioniert, weiss jeder langjährige t-online.de-eMail-Nutzer anhand der konstanten Flut an SPAM, auch und gerade in seinem Eingangspostfach …)
Stand 30.5.2026: Nachdem es einige Tage lang wieder funktioniert hatte mit den t-online.de-Adressen, tut es das jetzt wieder nicht. Die Telekomiker mit ihrer verquasteten Postmaster-Regelung sind doch einfach §$"$)%&=)&/% …
Wir bleiben dran! Trotzdem!
Stand 9.6.26: So wie es aussieht, können wir Ihnen auch bestehende Orders, die Sie über eine Telekom /@t-online.de eMail-Adresse platziert haben, umschreiben auf eine andere Adresse eines weniger problematischem eMail-Providers.
(Ja, das ist eine ganz klare Nichtempfehlung für die Deutsche Telekom!)
Als Kunde mit einem eMail-Account bei einem weniger komischen Provider, für den auch ein Whitelisting bereits Standard ist, empfehlen wir Ihnen, die beiden Absenderadressen shop@kistenschieber.eu und no-reply@shopsettings.com in diese Liste, die auch als Positivliste oder gewünschte Absender bezeichnet sein kann, einzutragen. Damit landen die eMails aus unserem Shop dann auch nicht mehr im SPAM-Ordner.
